Die Entwicklung und Geschichte der Kosmetik, Teil 5
Zur Zeit Ludwigs XIV. (der Zeit des Barock) wurde genau wie in der
Renaissance, mit Wasser sehr sparsam umgegangen. Seife wurde nur
selten benutzt. Das Ganze stand im krassen Gegensatz zur sehr
aufwendigen, übertriebenen Mode dieser Zeit.
In der Zeit des Rokoko wurden die Gesichter mit Weizen- oder Reispuder
bestäubt und die Lippen kräftig nachgezogen.
Im 17. Jahrhundert wurde auch das Schönheitspflästerchen geboren, das
kleine Hautunreinheiten verdecken oder einzelne Gesichtspartien
hervorheben sollte. Der Körper wurde in Korsetts geschnürt und
Wunderdoktoren hatten Hochkonjunktur. Da man nichts so sehr fürchtete
wie das Altern (heute doch auch noch, oder?) und die Doktoren immer
ein Mittelchen dagegen wussten, geriet die Kosmetik langsam immer mehr
in Vergessenheit.
In der Empirezeit wurde es wieder anders, es wurde wieder gebadet,
Seife verwendet, allerdings noch nicht so gründlich wie heute. Auch
die Kleidung änderte sich, sie wurde leger. Korsetts wurden verbannt
und die rauschenden Plüschkleider ebenso. Es wurden luftige, längere
Hemden getragen.
Erst Ende des 18. Jahrhunderts begann sich die Kosmetik wieder
weiterzuentwickeln. Aus der nur äußerlich verschönernden Kosmetik
wurde die Ganzheitskosmetik, die nicht nur dekorativ, sondern auch
pflegend ist.
Also, geht mal wieder zur Kosmetik und lasst euch so richtig schön
verwöhnen.
In diesem Sinne bis zum nächsten mal
eure Elke
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