Die medizinische Bedeutung der Farben wurde schon in der frühen
Heilkunst praktisch angewandt. Um blutende Wunden wurden blaugefärbte
Tücher gewickelt. Die Chinesen bestrichen einen Darmkranken mit gelber
Farbe. Vom römischen Kaiser Mark Aurel wissen wir, daß sein Leibarzt
Galen eine böse Erkältung mit Auflagen von purpurroter Wolle heilte, die
mit Nardenöl getränkt war.
Das Wissen um die Heilkraft der Farben ging schließlich verloren. Auch
hier waren es Forschungen von Newton und Goethe, die die Farbtherapie
entscheidend belebten.
1878 wurden von Edwin D. Babbitt die ersten Theorien zur praktischen
Anwendung der Color - Therapie aufgestellt. Sie fanden weltweite
Beachtung.
Diese Therapie wurde bis heute weiterentwickelt und wird in vielen
Bereichen erfolgreich eingesetzt.
Man geht davon aus, daß der menschliche Organismus für ein reibungsloses
Zusammenspiel aller Organe einen ausgeglichenen "Farbenhaushalt"
benötigt. Um dies zu erreichen, wird die Farbe von drei Seiten
angesetzt:
1. Bei der psychisch - seelischen Beeinflussung wird die Farbe vom
Auge aufgenommen und vom Gehirn verarbeitet. Dabei wird der Lichtreiz
durch einen komplizierten Umwandlungsprozess in elektrische Energien
verwandelt. Die dabei entstehenden Schwingungen schaffen im Gehirn eine
Farbvorstellung.
2. Durch die nervliche Aufnahme der Farbstrahlung wird eine
Energieanreicherung erreicht, die zur Aktivierung von Lebensprozessen
führt.
3. Die physikalisch - chemische Beeinflussung geht direkt über die
Haut. Dies wird durch Farbbestrahlung oder farbige Kleidung erreicht.
Ebenfalls wird eine chemische Aufnahme von Farbwirkung durch eine
gesunde Mischkost von Obst und Gemüse erreicht.
Diese drei Wirkfaktoren werden in der Color - Therapie zur Heilung
verschiedener Organe eingesetzt.
Bis zum nächsten mal.
Elke
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