Die Entwicklung und Geschichte der Kosmetik, Teil 4
Das Christentum im Mittelalter hatte mit Körperpflege und Kosmetik
nicht viel im Sinn. Jedoch wuchs in dieser Zeit auch der Aberglaube,
und Gesichtsdampfbäder wurden nicht einfach mit Kräutern, wie Salbei,
Lindenblüten und Rosmarin durchgeführt. Diese Kräuter mussten auch zu
einer bestimmten Zeit gesammelt werden. Übrigens berücksichtigen noch
heute einige "Kräuterweiberlein" die Mondphasen erfolgreich, und das
nicht nur beim Kräutersammeln sondern auch bei kosmetischen
Behandlungen.
Durch die Überbevölkerung der Städte im Mittelalter breiteten siech
Seuchen aus. Die Menschen begannen sich aus Angst vor Ansteckung in
den Badehäusern zu parfümieren anstatt sich zu waschen.
In der Renaissance flackerte dann auch das Gefühl der Reinlichkeit
wieder auf, jedoch nur kurzfristig, da die Bequemlichkeit wegen der
sehr umfangreichen Kleidung über den Reinlichkeitssinn siegte. Und
auch hier wurde wieder der Duft der Unsauberkeit mit dem
Duftwässerchen übertönt. Und wieder traten Probleme mit Ungeziefer und
Krankheiten auf. Blasse Haut galt wieder einmal als schön und der
Haaransatz wurde hoch ausrasiert, um die Stirn optisch zu erhöhen.
Das war's für heute, in 14 Tagen der letzte und somit der 5. Teil.
Tschüß Elke
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