"ABV-Eros-Therapie"
von Heinz
Diese Seite ist ganz super, denn endlich wird das
ausgesprochen, was bei uns im schönen Österreich noch
immer Tabu ist: Behinderung & Sexualität:
Ich bin selber ein schwerer Spastiker 42 Jahre alt, und lebe
zu Hause bei meiner Schwester in Amstetten.
Vor einigen Monaten habe ich im Netz eine Homepage
gefunden von diesem Verein "Positiv denken für Behinderte".
Da steht das:
ABV-Eros-Therapie
WAS IST DIE ABV-EROS-THERAPIE ?
Die ABV-EROS-Therapie ist eine Therapie, die Menschen mit
einer körperlichen Behinderung die Möglichkeit bietet bei der
Erfüllung sexueller Wünsche praktische Hilfe zu leisten.
Außerdem bietet sie zum Thema "Erleben der Sexualität bei
Behinderten" Aufklärungsarbeit.
Die Abkürzung ABV steht für "Alternative
Beziehungsvermittlung".
ARBEITSWEISE :
Der Verein organisiert die Besuche sachkundiger Frauen und
Männer, z.B.Therapeuten, Masseure und Altershelfer. Ein
behinderter Klient (M/F) oder dessen Vertreteter ruft bei
uns,oder er schickt ein E-Mail, wo er nähere Informationen
über unsere Arbeitsweise erhält. Wir erfahren dann auch
Näheres über die Art der Behinderung.
Achtung : Wir verlangen im Vorhinein einen ärztl.Bericht
über die Art der Behinderung. Außerdem muß der Klient bei
unserem Verein "Positives Denken für Behinderte" nun
außerordentliches Mitglied werden. Jahresbeitrag seit 2
Jahren: S 500.-pro Jahr.
Einer der Mitarbeiter(innen) wird dann informiert und nimmt
mit dem Behinderten Kontakt auf.
Der Besuch und der Besuchsort wird vereinbart.
DER BESUCH :
Das was und wie beim Besuch richtet sich nach den
Möglichkeiten und Wünschen der/des Behinderten. Die
Besuchsdauer ist auf 1 1/2 Stunden festgelegt. Die Kosten
erfahren sie in Graz, die sind auch abhängig von der
Entfernung bei der Anreise.
ERFAHRUNGEN :
Seit 1982 wird dieses Therapieverfahren von der "Stiftung
SAR" in Holland und seit 2 Jahren vom Verein "Sensis" in
Wiesbaden, Deutschland durchgeführt und die Erfahrungen
der Klienten gelten als durchwegs positiv. Die Klienten
fühlen sich emotinal gestärkt und bekamen mehr
Selbstvertrauen, was sich im Allgemeinen günstig auf andere
Therapien auswirkt.
Die Mitarbeiter empfinden die Besuche als erfreulich und
sinnvoll. Die Behinderten entdecken schnell, daß der Besuch
keineswegs ein rein sexueller Kontakt ist. Eine
freundschaftliche Atmosphäre ist ein wichtiger Teil des
Austausches.
TATSÄCHLICHE ERFAHRUNG:
Natürlich habe ich zu diesen Verein gleich Kontakt
aufgenommen, und auch gleich das Geld eingezahlt, denn
wenn man es so ließt dann hört sich es ja ganz super an
oder? Meine Schwester durfte davon nichts wissen, denn für
sie ist das Thema tabu.
Also habe ich meinem Therapeut gefragt ob er mir hilft okay,
ich hab dann genau 4 Wochen gewartet bis diese Marianne
gekommen ist. So dann hat sie 30 Min lang einen Blödsinn
geredet, und dann hat sie mir auf den Boden nur blöd
massiert. Keine Spur von Sex und dafür mußte ich 2000
Schillinge bezahlen und zum Schluß hat sie gesagt, daß
nächste mal würde sie wirklich mehr machen. Ich Blödmann
hab dann gleich wieder 2000 eingezahlt denn sie sagte, daß
sie in 2 Wochen wieder kommt.
So ich hab gewartet und gewartet, dazwischen hab ich immer
wieder per mail nachgefragt was los ist. Und dann habe ich
natürlich eine Wut bekommen und habe den Chef meine
Meinung geschrieben, ich glaube noch immer daß dieser Herr
gar nicht selber behindert ist und das diese
Marianne nur alleine es macht, denn sonst hätte ich nicht so
schnell das Geld zurückbekommen. Denn ich habe ihm mit
der Presse gedroht. Er hat mir zwar so Gemein geschrieben
das ich eine Hure brauche und nicht diese Therapie etc.
Diese Homepage ist unter http://www.pdb.pointner.com
abrufbar.
Aber warum soll Sexualität für uns wirklich tabu sein? Ich
hab bis jetzt noch nie eine Frau gehabt obwohl es ganz
normal ist.
Heinz
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