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4.2 Der physisch eingeschränkte Mann und seine Sexualität

Statistisch gesehen haben physisch eingeschränkte Männer häufiger eine feste Partnerschaft, als motorisch eingeschränkte Frauen. Das bedeutet aber nicht, daß körperlich eingeschränkte Männer weniger Probleme mit der Partnerschaft haben. Viele leben entgegen den statistischen Erhebungen unfreiwillig allein (vgl. DIE RANDSCHAU, Heft 4 1995, S. 11).

Eine mögliche Partnerschaft ist dabei weniger von der Beinträchtigung abhängig, sondern eher von dem Selbstbild, das man von sich macht. Das heißt, ob man sich wegen der physischen Einschränkung minderwertig fühlt oder ob man zu seiner Beeinträchtigung steht und ein gestärktes Selbstbewußtsein hat. Das ist zwar nicht die Lösung aller Schwierigkeiten, jedoch ist ein gestärktes Selbstbewußtsein Voraussetzung für den Umgang mit dem Problem "Partnerschaft" (vgl. DIE RANDSCHAU, Heft 4 1995, S. 11).

In der einschlägigen Literatur wird regelmäßig angemerkt, daß physisch eingeschränkte Männer eine Partnerschaft mit einer nicht beeinträchtigten Frau einer Beziehung mit einer körperlich eingeschränkten Frau vorziehen (vgl. z. B. WEINWURM-KRAUSE, 1990, S. 84).

So heißt es auch, daß nicht wenige physisch eingeschränkte Männer gerne eine "schöne" Frau haben wollen, um sich mit ihr zu "schmücken" und ihr eigenes Selbstbewußtsein stärken zu können. So hängt die Zufriedenheit vieler motorisch beeinträchtigter Männer davon ab, ob sie in einer Partnerschaft leben oder nicht.

Die Beeinträchtigung wird über die Par tnerschaft kompensiert, zerbricht diese, leidet das Selbstbewußtsein total (vgl. DIE RANDSCHAU, Heft 4, 1995, S. 12).

Mand (1995) wehrt sich gegen das Vorurteil, daß physisch eingeschränkte Männer regelrecht nicht beeinträchtigte Partnerinnen, besonders solche aus helfenden Berufen vorziehen würden. Er meint, durch unser gängiges Rollenverhalten werden viele Frauen unweigerlich Krankenschwestern, Krankengymnastinnen ect. und körperlich beeinträchtigte Männer haben dadurch häufiger die Chance mit dem weiblichen Geschlecht Kontakte aufzubauen und möglicherweise eine neue Lebenspartnerin kennenzulernen, als umgekehrt eine physisch eingeschränkte Frau einen nicht beeinträchtigten Mann (vgl. PARAPLEGIKER, Heft 2, 1995, S. 21).

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