8. Schlußbemerkung
Es wäre wünschenswert, wenn sich die Öffentlichkeit unverkrampfter mit dem Thema Sexualität
und körperliche Einschränkung auseinandersetzen würde.
Das ist meiner Meinung nach aber nicht sehr leicht, weil es vielen Menschen ohnehin sehr schwer
fällt ein problemfreies Verhältnis zu der eigenen Sexualität und zu der anderer zu entwickeln. Wir
gehen sowieso sehr vorurteilbelastet mit jeglichem um, was nicht in unser Werte- und Normdenken
hineinpaßt.
Dies halte ich für sehr schlecht, denn physisch eingeschränkte Menschen können durch dieses
restrektive Bewußtsein häufig kein positives Körper- und Selbstbild entwickeln und gehen
möglicherweise selbst verkrampfter mit ihrer eigenen Sexualität um.
Mir erscheint es als wichtig, daß nicht eingeschränkte und körperlich beeinträchtigte Menschen auf
diesem Gebiet aufeinanderzugehen. So wie es ansatzweise schon in den Medien zu verzeichnen ist.
Immer mehr nicht eingeschränkte Menschen diskutieren diese Thematik, immer mehr physisch
eingeschränkte Menschen geben Auskunft über die Barrieren, die sich ihnen in Freundschaft,
Partnerschaft, Liebe und Sexualität stellen.
Ich halte diesen Bereich auch für ein sozialpädagogisches Feld, wenn es z. B. um die sexuelle
Aufklärung von körperlich beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen geht oder um die
Akzeptierung und Unterstützung sexueller Bedürfnisse physisch eingeschränkter Erwachsener.
Es ist zu leicht darüber hinwegzusehen oder zu ignorieren und körperlich eingeschränkte Menschen
mit ihren Wünschen nach Zärtlichkeit und Liebe allein zu lassen.
Dies erfordert natürlich auch, daß man sich selbst als Menschen gut einschätzen kann und seinen
eigenen eher gehemmten oder offeneren Umgang mit der Sexualität kennt.
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