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Der Rausch

Was mit mir geschah, hat mich völlig durcheinander gebracht. Nicht das es so simpel wäre, nein, eher unkompliziert ungewöhnlich. Die Begegnung war ungeplant, ungewollt, purer Zufall. Zur Entspannung, zum Abschalten habe ich mir eine Hotelübernachtung mit Saunabesuch in einer mir fremden Stadt gegönnt.
Nach dem ersten Schwitzen in der Sauna und dem darauf folgendem Abkühlen, ruhte ich mich auf einem Liegestuhl aus. Extra nichts zum Lesen oder sonstiger Ablenkung mitgenommen. Die Umgebung, die Menschen wollte ich ganz bewußt wahrnehmen und eigentlich doch auch gar nichts um mich herum sehen oder hören.
Neben mir der Platz war frei. Ein großer, gut-gebauter, sympathisch wirkender Mann, mittleren Alters nahm diesen Platz ein. Nimmt sein Buch zur Hand und fängt an zu lesen, oder tut zumindest so, wie er mir später gestand, und schaut immer wieder umher. Was hat mich auf ihn aufmerksam gemacht ? Sein Körper ? Sicher. Der Ohrring im linken Ohr ? Wohl auch, da doch sehr ungewöhnlich in dieser Umgebung. Aber am meisten hat mich seine offenes, freundliches Wesen angesprochen. Wir haben noch kein Wort gewechselt, und doch hatte ich das Bedürfnis, diesen Menschen näher kennenzulernen. Das Leben schreibt manchmal so einfache, klare, direkte Geschichten. Unsere Blicke haben sich eben getroffen und er fing den Smalltalk an. Von wegen, ob es heute voll wäre, ob ich öfter käme, wie mir die Saunatemperaturen gefallen würden, etc. Meine Antworten ergaben neuen Gesprächsstoff und so haben wir uns einfach nur nett unterhalten.
Als ich aufstand, um den nächsten Saunagang zu absolvieren, habe ich so gehofft, dass er nachkommt. Nach einigen Anstandsminuten, wie er nachher sagte, hat er sich das dann auch getan, und ist zu mir in die Sauna gekommen. Leise und freundschaftlich haben wir uns über alles möglich weiter unterhalten. Dann bin ich raus gegangen und kurz ins Kaltbecken rein, auf meinem Weg zurück zur Ruhefläche kam er gerade aus der Sauna, und ich sagte ihm, ich lege mich dort oben hin. Dort war es ruhiger und ich war mir sicher, noch zwei Liegen nebeneinander belegen zu können. Was genau ich wollte, war mir da noch nicht klar, auf jeden Fall wollte ich den Kontakt nicht abreißen lassen, wollte das Spiel fortsetzen.
Wir haben also wieder nackt nebeneinander gelegen, uns unterhalten und da wohl festgestellt, dass wir uns sehr sympathisch sind. Irgendwann tauchte die Frage auf, was wir denn nun mit dem angebrochenen Abend machen sollten. Kurzerhand haben wir uns für 20.30 Uhr in der Piano-Bar des Hotels verabredet. Er kam 10 Minuten zu spät, ich war gerade im Gehen begriffen. Das Telefon noch an seinem Ohr, um irgendwelchen Leuten irgendwelche Maschinen zu erklären, beendete er das Gespräch mit dem Satz, "es wäre schön, heute nicht mehr gestört zu werden". Er hat sich entschuldigt für seine Verspätung, dass er Bereitschaftsdienst hätte, wenn eben eine Maschine ausfällt oder Fehler meldet. Als ich ihm dann sagte, ich war drauf und dran zu gehen, war seine Reaktion: "bloß nicht, dass wäre total schade gewesen." Angezogen sah er nicht minder attraktiv aus als nackt. Das, was ich sah, gefiel mir, gefällt mir noch immer. Dezente Kleidung, gepflegtes Äußeres, angenehmer Duft. In der Bar haben wir Konversation betrieben, geredet, über unsere Berufe, was wir hier machen, übers Fliegen, über Gott und die Welt. Wir haben nebeneinander gesessen und aus der sachlichen, distanzierten Unterhaltung ist eine emotionale, persönlichere geworden und wie zufällig haben sich unsere Hände manchmal berührt. Erst ein wages, ungewisses Vortasten, dann ein Greifen, Fühlen, Halten. Meine Spannung war da schon mächtig angewachsen.
Irgendwann wollten wir nichts mehr trinken, wohl weil uns sehr klar geworden war, was wir wollten. Er hat erzählt, dass er sich von meinem roten Haar angezogen fühlt, von meinen langen Fingernägeln, dass ihn meine Ausstrahlung reizt. Die Komplimente habe ich in mir aufgesogen, ich habe mich darüber gefreut, und sie sehr genossen. Wir sind zusammen nach draußen gegangen, frische Luft schnappen, Lage peilen.
Als wir uns in den Armen lagen und küssten war mir klar, dass meine Gefühle diesen Abend in diesen Armen verloren waren. Verloren in diesem Meer von Lust und Leidenschaft. Da wußte ich, dass ich diesen Mann will, wie sonst nichts auf dieser Welt. Da war so viel Verlangen, solch eine Gier, wir haben einander begehrt, als hätten wir nur aufeinander gewartet, als wäre das letzte, was wir auf dieser Erde tun wollten, dem anderen zu erliegen.
Dieses schöne, unanständige Wort: Geilheit, trifft es sehr genau. Wir konnten nicht voneinander lassen, mussten einander berühren, streicheln, liebkosen, zärtlich flüstern. Er war so tief in mir, dass ich dachte, wir würden verschmelzen. Das Spiel „aus zwei mach ein“, hat dabei eine geradezu perfekte Erfüllung gefunden. Wir waren einander so nah. Heiße, feuchte Haut auf gierigen, lüsternen Lippen. Es war wie ein Rausch. Wir haben uns geliebt, vier, fünf, sechsmal, ich habe nicht gezählt.
Zwischendurch geredet, gestammelt, geseufzt und völlig verklärt geschwiegen. Neue Kräfte gesammelt, um wieder schwach zu werden, um der Wollust wieder zu erliegen, um sich dem anderen wieder ganz hinzugeben. Wir haben kaum geschlafen, wir haben einander so genossen. Er hat mich überhäuft mit Zärtlichkeiten, mich mit Phantasie und Geschick in bisher unbekannte Höhen geschaukelt, mir ein Gefühl der trauten Zweisamkeit gegeben, Geborgenheit geschenkt. Und das alles, obwohl wir noch einen Tag zuvor völlig Fremde füreinander waren.
Ich war einfach nur ich selbst, und das hat ihn wohl am meisten fasziniert. Seine Komplimente für mich stammen aus dem Grunde seines Fühlens. Jetzt und Hier in diesem Augenblick, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Um wenigstens ein paar Stunden Schlaf zu finden, haben wir uns so gegen 4.30 Uhr getrennt. Er ist in sein Zimmer gegangen und ich bin sofort, erschöpft und total glücklich eingeschlafen.
Um 8.30 Uhr dann ein ganz lieber Weckanruf, kurz darauf sind wir schon wieder übereinander hergefallen, als hätten wir uns Wochen nicht gesehen.
Die Vernunft hat gesiegt. Schweren Herzens haben wir unser Treiben beendet, geduscht, uns angezogen und sind zum Frühstück gegangen, in der Gewißheit des nahen Abschieds.
Der Abschied, der anschließend unweigerlich folgen musste, war dann auch ganz furchtbar. Mir war sehr nach weinen zumute. Dieser Mann hat mich berührt, mich angerührt, mich erregt, und eine Saite in mir zum Klingen gebracht, die schon fast tonlos war.
Wir sind so magisch angezogen voneinander, so angefüllt, so bereichert. Wir wollten einander nicht loslassen, wollten den anderen einfach nicht gehen lassen, und mussten es doch tun...
Die gesamte Heimfahrt war ich wie betäubt, als stände ich unter Schock, von solch vielen tiefen, zärtlichen, intensiven Gefühlen.
Es war wie ein Rausch, doch der befürchtete Kater blieb aus.
Es war einfach nur wunderschön.

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