Auch "Macca"’s, so nennen ihn seine Fans, letztes Album
ist bereits einige Jahre her. In Beatles-Zeiten brachte man
noch alle paar Monate eine Platte heraus. Doch im Studio
hat er die Zeit inzwischen nicht verbracht, sein neuestes
Werk "Flaming Pie" wurde relativ rasch eingespielt, Sir Paul
(die Queen hat ihn geadelt) setzte mehr auf Spontanität als
auf Überperfektion und technische Spielereien. Das
Resultat kann sich durchaus sehen lassen: er mag zwar
nicht mehr die frühere Größe haben, aber ausgebrannt und
ideenlos ist er auch nach mehr als 35 Jahren im
Pop-Business noch nicht. Die Verbindung zur Beatles-Zeit
ist durch die Zusammenarbeit mit Drummer Ringo Starr
und deren legendären Produzenten George Martin gegeben.
Letzterer hat übrigens angekündigt, nach der Fertigstellung
des neuen Celine Dion-Albums in den wohlverdienten
Ruhestand zu treten. Auch zwei andere Rockgrößen haben
diesem Album ihren Stempel aufgedrückt: Gitarrist Steve
"The Joker" Miller und Ex-ELO-Boss Jeff Lynne, mit dem
McCartney ja bereits bei der Erstellung der
Beatles-Anthology zusammengearbeitet hat. Jeff Lynne soll
übrigens bald ein neues Solo-Album herausbringen. Als
Anspieltips können "Some-days", "Heaven on a Sunday",
"The world tonight" und die Single-Auskoppelung "Young
boy" empfohlen werden. Die letzten beiden sind auch im
Soundtrack zum Robin Williams-Film "Ein Vater zuviel".
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