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Durchwachsen – Molly Hatchet: Locked & Loaded
vorgestellt von Chuck

Servus mitnander, seit einigen Tagen ist die Live-DoCD von Molly Hatchet in den Läden. Dieser Doppel-Silberling ist schon lange angekündigt und immer wieder verschoben worden.

Aber zuerst sollte ich ein bisschen was über die Band erzählen. Die erste Platte brachten Molly Hatchet vor gut 25 Jahren heraus – als Southern Rock Band mit einer 3-Gitarrenbesetzung à la Lynyrd Skynyrd. Der Frontmann Danny Joe Brown erkrankte bald akut an Diabetes und musste ersetzt werden. Brown, kurz „DJB" erholte sich schneller als erwartet und formierte „Danny Joe Brown and the Danny Joe Brown Band", mit der er eine Langspielplatte aufnahm. DJB kehrte zu Molly Hatchet zurück und brachte Tastendrücker John Galvin von der DJB Band mit, später stieß Bobby Ingram auch noch dazu. Irgendwann war mit der Band Schluss, bis 1996 eine völlig neue Band als Molly Hatchet eine CD herausbrachte. DJB hätte zunächst noch gesungen, bekam aber wieder eine gesundheitliche Krise und wurde während der Produktion durch Phil McCormack ersetzt, der auch DJBs bereits eingesungene Parts neu aufnahm. Damit ist kein Originalmitglied mehr dabei, Ingram und Galvin sind wenigstens noch mit DJB unterwegs gewesen. So – das war jetzt eine arg gekürzte Einführung. Dass diese neue Band Southern Rock mit einer gehörigen Prise Hard'n'Heavy verbindet merkt man schon am Anfang: So ein Bombast-Intro vom Band bzw. Festplatte wie es Heavy-Bands gerne verwenden eröffnet auch den Live-Mitschnitt. In der Folge dröhnt eine gute Mischung aus MH-Klassikern und Songs von den letzten drei Studio-CDs aus den Boxen. Das Album ist mit reichlich Power ausgepegelt worden, als erstes hab ich die Lautstärke meiner Anlage ein bisschen zurückgedreht. Über die Interpretation der alten Hits kann man geteilter Meinung sein, „Fall Of The Peacemaker" haben sie ein bisschen arg zusammengestrichen – beim Instrumentalteil von „Edge Of Sundown" haben sie sich ein wenig an der DJB Band orientiert. Geärgert hat mich, dass McCormack den Song als Ingram/Galvin-Komposition ankündigt und DJBs Credits unterschlägt. Das Booklet ist zwar bunt und umfangreich aber nicht sehr informativ. Als erstes lacht man über Bobby Ingrams albernes Guitar-Hero-Posing um dann reichlich Danksagungen der Musiker zu lesen: Ingram dankt seinen Kardiologen, McCormack erwähnt immerhin „DJB". Zwar wurden die Orte genannt, an denen aufgenommen wurde, übrigens allesamt in Deutschland, aber nicht wann. Darüber hinaus deuten sie nur an, dass auf der Tournee andere Musiker gespielt haben als die aktuell als Bandmitglieder genannten. Mein persönliches Fazit steht in der Überschrift, aber für jemand, ders krachen lassen will ist das Album durchaus wert zum Reinhören.

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