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Lynyrd Skynyrd - 25 Jahre später
vorgestellt von Chuck

Hallo zusammen!
Was will er denn mit denen? „Sweet Home Alabama", das ist doch schon bald 30 Jahre her?
Letztes Jahr gab's noch mal eine Schlagzeile: Bassist Leon Wilkeson starb im Alter von 49 Jahren.
Tja, es sind im Herbst 25 Jahre, dass eine der fleißigsten Livebands der 70er Jahre mit dem Flieger abgestürzt ist. Ums Leben gekommen sind damals der Leadsänger Ronnie Van Zant, Gitarrist Steve Gaines und seine Schwester Cassie, die im Chor gesungen hatte.

Der Gitarrist Allen Collins hatte 1986 einen Autounfall an dessen Spätfolgen er ebenfalls verstorben ist. Aber mittlerweile gab's zehn Jahre nach dem Unglück ein Erinnerungskonzert mit Gästen und einem Riesenerfolg. Und 1991 gab's eine neue CD der Band mit Randall Hall als von Collins ausgesuchtem Nachfolger und Gaines` Vorgänger Ed King. Den Part des Leadsängers übernahm der jüngere Bruder Johnny Van Zant. Mittlerweile sind Ricky Medlocke (ex- Blackfoot), der in den frühen Jahren schon mal als Schlagzeuger dabei war und Hughie Thomasson (ex-Outlaws) neben Gary Rossington als Gitarristen dabei. Jau, drei Gitarristen – das war schon immer das Markenzeichen der Band – ein Pianist dazu und ein Chor, das gibt zusammen mit Baß und Drums schon einen dichten Sound. (Eine Anmerkung: Bei den meisten bekannten Songs sind im Studio haufenweise Gitarrenspuren aufgenommen worden, live ist das schwer umzusetzen, deshalb hört sich beispielsweise „Cocaine" oft so merkwürdig an wenn es eine Band am Stadtfest spielt. Viele amerikanische Acts und bei uns der vielgescholtene Peter Maffay gehen übrigens mit mehreren Gitarristen auf die Bühne). Noch etwas zu Leon Wilkeson und da krieg ich doch elegant die Kurve zu den Behindertenseiten: Beim Flugzeugunglück wurde er schwer verletzt und es sah so aus, als würde er nicht mehr spielen können. Worin seine Verletzungen genau bestanden ist mir nicht bekannt, aber er hielt sein Instrument seitdem recht merkwürdig und auf Fotos in den CD-Booklets sieht es so aus, als würde er nur mit Mittel- und Ringfinger der linken Hand greifen. Und er hat es sogar geschafft, auf den breiteren Griffbrettern fünfsaitiger Bässe zurechtzukommen.
Gary Rossington soll gesagt haben, er verstünde nicht, dass jemand einen Flugzeugabsturz überlebt um sich zu Tode zu saufen.

Aber genug des Romans, was gibt's an Tonträgern?

Empfehlenswert die 1996er Live-DoCD „Southern Knights", mit Ed King. Da sind alte Songs drauf, soweit ich weiß eine Folge des Rechtsstreits mit Ronnie Van Zants Witwe, ist aber für Interessierte kein schlechter Einstieg. Da gehen sie mehr in Richtung Country Rock während sie auf der 98er „Lyve Frome Steel Town" mit den neuen Gitarristen Medlocke und Thomasson schon ein bisschen „härter" klingen und einige Songs von der 97er Studio CD „20" spielen. Da sind auch Video-Clips dabei, herrlich schön zu sehen, wie die Gitarristen einer vom anderen das Solo übernehmen. Diese DoCD ist eigentlich limitiert, aber man findet sie noch.

Dann gibt's noch die Studio CD „Edge Of Forever", ebenfalls rockiger.

Weiters wurde eine DoCD „Collectybles" veröffentlicht auf der ganz frühe Aufnahmen, bisher unbekannte Liveaufnahmen und noch ein paar Schmankerl drauf sind. Ist wohl mehr für Fans – und die werden sie schon kennen.

Anraten könnte man noch die Neuauflage der berühmten 1976er DoLP „One more from the road", ist letztes Jahr mit einem silbernen Einband, weil 25 Jahre zurückliegend erschienen. Die haben sie ein wenig teuer gemacht, aber im Vergleich zu früheren CD-Veröffentlichungen mit einem ungleich besseren Sound. Es sind jetzt auch alle Songs drauf, auch in der richtigen Reihenfolge und Ronnies Ansagen. Um die zweite CD vollzumachen sind halt einige „alternate" Versionen drauf.

Von Fanzines mit Unverständnis aufgenommen wurde die im September (!) 2000 veröffentlichte Weihnachts-CD „Christmas Time Again" mit Gästen. Mir gefällt sie und als Weihnachtsgeschenk ist sie auf alle Fälle ein Knaller

Vielleicht habe ich bei einigen Interesse geweckt, bis demnächst!

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