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Zebrastreifen, jetzt auch in Rot-Weiß-Rot
von Uldo Posch

Da lese ich doch von der Initiative in St.Valentin und einer bahnbrechenden Erfindung, nämlich dem bisher einzigen Rot-weiß-roten Zebrastreifen in ganz Österreich. Der Zebrastreifen würde laut Initiatoren mehr Sicherheit bieten und soll zu einer Gesetzesänderung in der Straßenverkehrsordnung führen. Ja, Sapperlot, gefickt eingeschädelt kann ich da nur sagen, denn hat man doch herausgefunden, dass es bisher nicht statistisch bewiesen werden konnte, dass durch diese Maßnahme tatsächlich die Sicherheit erhöht wird, so gilt doch laut ÖAMTC dem Kuratorium für Verkehrssicherheit und des Landes Niederösterreich dieser Streifen wegen der Farbgebung zu den sichersten im ganzen Land.

Ich bin begeistert, ein Zebrastreifen in Warnfarbe und Österreich ist sicher. Nicht schlecht. In St. Pölten vor einem Zebrastreifen in der Josefstraße wurden blau-weiße Leuchtbalken installiert. Das wird aber bunt und so schön einheitlich, was wohl als nächstes kommt?

Jetzt stellen Sie sich mal bitte vor, wie so was abläuft. Ein Autofahrer kommt herangefahren, hört gerade niedliche Musik im Auto, legt die Zeitung beiseite und zündelt sich eine Fluppe an, natürlich mit Streichhölzern, vor ihm also dieser ominöse, in den Landesfarben Österreichs, ausgebreitete Fußgängerüberweg und hintendran folgt ihm schon der nächste Fahrer. Und dann der Schock, abruptes Bremsen, entsprechender Halteweg und hinten rauscht der Nachzügler volles Rohr in das Heck seines Vordermanns. Grund dafür ist dieses Rot-weiß-rote Zebra auf der Fahrbahn, dabei behaupten die Versicherungen z. B., dass rote lackierte Autos eben weniger Unfälle hätten, als andersfarbige. Und dann in St. Pölten die Leuchtbalken, mancher interpretiert sie gar als Grenzübergang nach Bayern, wer weiß es schon...

Können Autofahrer denn nicht einfach defensiv fahren und zwar so, dass sie weder den Verkehrsfluss behindern und dennoch vorausschauend die tägliche Situation dadurch an Fahrbahnüberquerungen und anderswo auch solide einschätzen?
Außerdem gibt es ja die EU-Richtlinien, wo sicher so mancher Schwachsinn verzapft wird, keine Frage. Doch in der Ausbildung der Köpfe einiger Autofahrer würde der ein oder andere Balken sicher verschwinden, wenn präventiv arbeitet und in den Fahrschulen darauf einwirkt.

Nur wie es im Leben halt ist, aus der Fahrschule raus in das Auto rein und aus dem Sinn, der Rest. Wenn dadurch allerdings weniger Unfälle und erhöhte Aufmerksamkeit erreicht werden könnte, begrüße ich es. Doch vor Kür, steht noch die Pflicht und das ist die politische Umsetzung, nicht nur die österreichische, diese hat es in sich.

In diesem Sinne...

herzlichst,

ihr Uldo Posch

E-Mail: info@uldoposch.de

Homepages:
www.uldoposch.de
www.evas-garden.de

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