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Kurioses aus Absurdistan
von Uldo Posch

Schon mal ins Glas gebissen, oder sich im Strandschneckenweitspucken versucht? Es gäbe da noch das weltmeisterliche Schokoraspelrieseln, den britischen Schwanenzählbeauftragten oder aber das Ulmer Zwillingstreffen, welches das gößte seiner Art in Deutschland sein soll. Wem das alles nicht kurios genug erscheint, dem empfehlen wir einen Inder, der in der indischen Stadt Bhopal einen Weltrekord aufgestellt hat und mit der Produktion der dicksten handgeschriebenen Bibel, ganze 123 Tage zugebracht haben soll. Für die Schwimmbegeisterten unter ihnen, gäbe es da den König des Ärmelkanals, ein 57-jähriger Brite, Kevin Murphy, der zum 34. Mal das Gewässer durchschwimmen will um so seinem über die Jahre lieb gewonnenen Kontrahenten, Michael Read, einem anderen Briten, die Schau zu stehlen.

Ungewöhnliche Meldungen gibt es zu Hauf und Menschen scheinen in das eine oder andere Extrem zu driften, wenn es um Rekorde ganz besonderer Art geht. Eine außergewöhnliche Geschichte ist auch diese hier..., im nordpolnischen Polczyno erhielt die Polizei eine Diebstahlmeldung eines Obstbauers, der den Verlust von 3 Tonnen Kirschen anzeigte. Insgesamt fehlten 70% des Bestands und er war auch nur deswegen darauf aufmerksam geworden, weil er seine Plantage einer Stippvisite unterzog und dabei feststellte, dass kaum noch Kirschen an den Bäumen hingen. Heute gestohlen, morgen in Polen..., in diesem Fall war es aber ein rein nationales Vergehen wie sich herausstellen sollte, denn der Obstbauer meldete sich erneut bei der Polizei und behauptete, er habe seine Kirschen auf einem nahegelegenen Markt wiederkannt. Die Überprüfung der Verkäuferin, ganze 27 Jahre alt und Kirschexpertin, ergab tatsächlich hinreichenden Tatverdacht. So fand man bei ihr zu Hause noch 200 Kilogramm der Früchte sowie mehr als 50 Gläser frisch eingemachten Kirschkompott. Sapperlot kann ich da nur sagen, wußten sie dass man seine eigenen Kirschen wiedererkennen kann?

Nun zurück zum Inder, der regelmäßig ins Glas beißt. Laut Aussage des Glasfressers weiss er es selbst nicht so genau, warum er so angetan vom Essen von Flaschen, Glühbirnen und glasartigen Gegenständen sei. "So alle 14 Tage esse ich regelmäßig Glas" behauptet er und " ich mag einfach das Gefühl ein Stück nach dem anderen abzubeissen und darauf rumzukauen" Seine Familie sei stolz auf ihn obwohl sie anfänglich doch etwas Bedenken hatte. Nachdem aber sein Bekanntheitsgrad stieg und er nun eine lokale Größe sei, sehe man dem gelassener entgegen. So nimmt sich der Glassbeißer in Zukunft auch vor, anderen diese Technik beizubringen. Fragt sich allerdings nur, ob sich auch jemand findet, der sowas erlernen möchte!

Zum Schluss noch was für alle, die sich ein neues Auto zulegen wollen allerdings dafür gerade nicht das nötige Kleingeld haben. In Diedorf bei Augsburg findet ein Roulette der besonderen Art statt. Ausgerechnet den pfiffigen, heimischen Bauern wird die Entdeckung des "Kuhfladen-Roulettes" zugeschrieben. Genau festgelegte 3600 Parzellen, die auf einem Fußballplatz angebracht sind und allesamt markiert wurden sind das Spielfeld. Für jede Parzelle kann dann ein Los für 5.-Euro erworben werden, danach werden 2 Kühe aufs Feld getrieben, die einen im Durchmesser 10 Zentimeter großen Kuhfladen fallen lassen müssen und so dem Losinhaber der Parzelle, dort wo das geschieht einen Neuwagen einbringen dürften. Sie sehen, man kann also aus Scheiße Geld machen, hat meine Mama auch immer gesagt und falls ihnen langweilig werden sollte, dann versuchen sie sich einfach in dem einen oder anderen kuriosem Weltrekordversuch und schon ist ihnen ungeteilte Aufmerksamkeit sicher ... wie wärs vielleicht mit "auf den Kopf stellen und mit dem Arsch mücken fangen, aber lassen wir das ....... sie finden schon was, da bin ich sicher!

Bis zur nächsten Ausgabe aus "Absurdistan"
Herzlichst, Ihr
Uldo Posch

E-Mail: info@uldoposch.de

Homepages:
www.uldoposch.de
www.evas-garden.de

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