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382 kluge Worte zur goldenen Mitte (12.12.07)

Willkommen, welcome, hallo, grüß Dich, guten Tag zur niegelnagelneuen monatliche Mittwochkolumne von WIeND.at.

Einmal pro Monat plane ich, Euch an dieser Stelle einige meiner Gedanken näher zu bringen. Die Kritiker unter Euch werden jetzt sagen: "Wer braucht den so etwas?"
Ich aber sage Euch: "Niemand."
Doch möglicherweise hat gerade dieser Niemand in Eurer Mitte so sehnsüchtig auf diese Zeilen gewartet, dass ich sie Euch nicht vorenthalten möchte. Und um es nicht zu toll zu treiben, beschränke ich mich heute freiwillig auf 380 Worte. Das gibt doch Anlass zur Hoffnung? Das Ende scheint Nahe frohlocken die Endzeitfans in der WIeND-Lesergemeinde.
Doch freut Euch nicht zu früh: "I'll be back!"
"Wann?"
"In einem Monat, wieder an einem Mittwoch".
Wochenteilung. Das Glas ist halb leer. Wir haben uns gerade Mal an die aktuelle Arbeitswoche gewöhnt. Das Glas ist halb voll. Oder, es ist schon das nahende Wochenende zu erspähen, zu erahnen. Heureka. Doch sollten wir uns auch an den alltäglichen Dingen des Lebens erfreuen. Leben - im Hier und Jetzt. Zum Beispiel bei den zahlreichen Punschständen, die wie die Schwammerl aus dem feuchten Waldboden geschossen sind. Nun verhält es sich aber so, dass diese Warmgetränkeabgabestellen mit überhöhten Bruttoverkaufspreisen nicht mitten im Wald stehen - obwohl man des Öfteren glauben könnte, in demselben zu stehen … vor lauter Bäume, pardon, Bretter vorm Kopf … sondern sie sind inmitten zahlreich in der offenen Landschaft postierten Weihnachtsmärkte kunstvoll hineindrapiert. Mehr oder weniger. Manchmal sind solche Punschstände auch einsam und verlassen irgendwo im Nirgendwo angesiedelt, um auch die letzten Zweifler unter Euch, die dem kollektiven Massenwahn entgehen wollen, zu einem Umtrunk verführen zu können. Obwohl - ich darf nicht ungnädig sein, meinen Unmut nicht äußern, nicht schimpfen. Auch ich suche die fröhliche Gesellschaft, lasse mich gerne mit der positiven, vorweihnachtlichen, okay, manchmal auch etwas hektischen Stimmung mittragen. Der Mensch ist nicht gern allein. Und das ist gut so. Gerade im wohlwollenden, fröhlichen, freundlichen Miteinander können wir die Herausforderungen des Alltags und Probleme der Menschheit (wie internationale Konflikte, Klimawandel, Weihnachtstrauma, Paris Hilton, Fußball-Europameisterschaft…) besser in den Griff bekommen.
In diesem Sinne: Ich wünsche der WIeND-Lesergemeinde noch alles Gute, viel Vergnügen, frohes Kommen, süßes Gehen und die Erfüllung aller Visionen, die anderen nicht zum Nachteil gereichen und Euch gut tun.
Bis zum nächsten Mal,
Euer WIeND-, Foren- und Chatmaster Reinhard

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