Es gab da einmal einen kleinen Floh,
der lebte lang in einem großen Zoo.
Er wurde seines Lebens nicht mehr froh,
sodaß er schnell aus diesem Zoo entfloh.
Für ihn war dieser Versuch gar nicht schwer,
denn Gitterstäbe störten ihn nicht sehr.
So hüpfte er fröhlich mal hier, mal dort.
Blieb nie lange an einem festen Ort.
Ja, der kleine Floh war jetzt wirklich froh,
denn er war entflohen aus diesem Zoo
und bestaunte die Gegend, einfach so.
Da erreichte er endlich einen Bach,
der sich durch das Land schlängelte, ganz flach.
Unserm Freund wurde so traurig ums Herz.
Er konnte nicht hinüber, welch ein Schmerz.
Ein guter Rat war da wahrlich teuer,
doch da kam plötzlich ein Ungeheuer.
Mit ihm rüberzukommen war nicht schwer.
Das freute den beliebten Floh doch sehr.
So war er drüber überm großen Bach,
vorbei mit dem ganzen Oh-weh und Ach.
Doch ersehnte er Anschluß und ein Dach.
Nach der ewig langen Rumhüpferei
war er schlußendlich doch einmal so frei,
um sich am stillen Waldrand auszuruh'n,
aber er bekam sehr bald was zu tun.
Fräulein Floh umwarb ihn voller Freude.
Das war eine wahre Augenweide.
Sie zieh'n gemeinsam durch die weite Welt.
Für sie ist er der allergrößte Held.
Mamamia und oh sole mio.
Die Hochzeitsreise geht jetzt nach Rio.
Sie brauchen dort bestimmt kein Radio.
Und wenn die beiden nicht gestorben sind,
dann hüpfen sie noch heute, ganz bestimmt.
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