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337 kluge Worte zur goldenen Mitte (13.02.08)

Hmm, ts, grübel, grübel und studier - worüber soll ich in meiner aktuellen Kolumne schreiben? Über den Valentinstag? Nö, der steht morgen am Programm.
Falländienßdak? Ne, die nächste Rechtschreibreform lässt hoffentlich noch lange auf sich warten.
Karl Valentin? Na, da bin ich wohl schon etwas spät dran. Fasching ist vorbei und Karl ist tot. Valentino? Nun ja - von Mode habe ich noch nie viel verstanden.
Was flutscht sonst noch so frisch, fromm, fröhlich, frei durch meine Gedankenwelt? Durch die WIeNDungen, die meine Welt bedeuten? Obama bin Laden? Monica Clinton? Hillary Lewinsky? Wer die Qual hat, hat die Wahl. Gesänge des westlichen (Turbo)Kapitalismus. Aktien fallen nicht weiter (r)auf, sondern steigen in unerwartete Tiefen hinunter. Erholen sich dann von der Hölle der kurzfristig Geschröpften, während andere die Gelegenheit wahr nehmen, Auslagen in Form von Aktien zu tätigen, bis die nächste Schieflage eintritt und kaufmännische Unwahrheiten zu Tage treten. Jedoch gibt es Alternativen? Ich glaube - nein. Denn auch den Ärmsten in der "demokratischen Welt" geht es vermutlich um einiges besser als den Mittellosen in Diktaturen, Militärregimen, pseudokommunistischen Staaten oder unter ähnlichen Regierungsformen.
Doch wollen wir nicht weiter Trübsinn blasen, obwohl die christliche Fastenzeit uns zur Mäßigung und Demut mahnen mag, sondern denken wir daran, dass wir (be)ständig danach streben dürfen, glücklich zu sein. Nicht müssen - weil - wir haben die Freiheit, uns in Sorgen zu verlieren, dunkelgraue Lieder zu singen, den Blues zu spielen, die Mol(l)dau vertikal zu durchqueren, den grantelnden Wiener Kellnercharme zu imitieren - nur - ist das die Lösung? Ich bin der Meinung, nein, sondern versuche, aus allen Lebenslagen das Beste zu machen und so hoffe ich, dass allen WIeND-LeserInnen eine angenehme Welt beschieden sei, die geschenkte Blume nicht aus einem Veilchen im Gesicht besteht, die Purzelbäume aus Freude und Übermut geschlagen werden und sich alles weitgehend in eitel Wonne, Sonnenschein auflöst.
In diesem Sinne, sonnen wir uns in unserem Glück, sehnen wir uns nicht nach dem Unmöglichen, sondern sahnen wir das Mögliche ab, das meint Euer
WIeNDwebforenchatmaster Reinhard

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